FORMULARE

Die Einschreibung in die Berufskammer der Sozialassistenten unterliegt dem Art. 9 der D.M. Verordnung (EG) Nr. 615/94 mit den Vorschriften für die Institution regionaler oder interregionaler Ämter und des Nationalrats der Sozialarbeiter, Wahlverfahren ,Einschreibung und Löschung.

Für die Einschreibung in die Berufskammer der Sozialassistenten ist notwendig:

a) die Qualifikation zur Ausübung des Berufes erworben haben

b) den Wohnsitz in der Region oder in einer der Regionen, die das Territorium und die Berufskammer bilden

c) nicht bereits aus dem Register gestrichen oder mit einer rechtskräftigen Strafe für ein Verbrechen verurteilt worden sein, das den Berufsverbot beinhaltet.

Um sich in die Berufskammer der Sozialassistenten zu registrieren, ist eine persönliche, zertifizierte E-Mail-Adresse erforderlich.

Die Interessierten reichen einen Antrag beim Regionalrat der Sozialassistenten und die Zahlung der Registrierungs- und Regierungskonzessionsgebühren ein.

Der Vorstand sieht Anträge auf Registrierung in der Reihenfolge der Präsentation innerhalb von 30 Tagen vor. Nach Ablauf dieser Frist gilt der Antrag als angenommen. Die Registrierung in mehr als einem regionalen oder interregionalen Register ist nicht erlaubt.

Sobald die Mitteilung der Annahme der Registrierung erhalten wird ist der Interessierte verpflichtet, sein eigenes persönliches Konto in die nationale Datenbank der Verwaltung der Weiterbildung zu aktivieren (Sperrgebiet – Berufskammer der Sozialassistenten Nationalrat http://www.cnoas.it/cgi-bin/ cnoas / ar.cgi) und dieser ist verpflichtet es ständig aktualisiert zu halten.

Die Pflicht von Zep (zertifizierte elektronische Post), das persönliche Konto für die Erfüllung der Ausbildungspflicht und die Zahlung des assoziativen Beitrags in die Berufskammer der Sozialassistenten sind notwendige Voraussetzungen für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Die Verletzung dieser Pflichten gilt als disziplinarisches Verhalten auf der Grundlage des Art. 26 der Verordnung für die Durchführung des lokalen Disziplinarverfahrens, welches seit 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist.

Wiedereinschreibung in die professionelle Berufskammer der Sozialassistenten

Basierend auf dem Adressengesetz Nr. 845/2000 des Nationalen Rates der Sozialarbeiter, stellt die Wiedereinschreibung in das Register auf Antrag im Anschluss an die vorherige Löschung eine neue Registrierung dar. Daher müssen die entsprechenden Steuern erneut gezahlt werden, und das Verfahren zur Feststellung des Besitzes der Anforderungen zum Zeitpunkt des Antrags auf erneute Registrierung muss eingehalten werden. Der Interessierte muss auch eine neue Zahlung die in Art. 9 Absatz 2 der D.M. 615/94 und s.m.i vorgesehen wird.

Formulare für die Ersatzerklärung und den Antrag auf eine Zulassungsbescheinigung

Löschung aus dem Berufsalbum

Auf der Grundlage der Richtlinie Nr. 01417/1997 des Nationalrates der Berufskammer der Sozialarbeiter wird im Folgenden das Verfahren zur Eintragung in das Berufsalbum beschrieben. Die Regelung zur Streichung aus dem Berufsalbum, die in Artikel 10 Absatz 1 und Artikel 11 Absatz 1 des Ministerialerlasses 615/94 enthalten ist, sieht vor, dass folgende Personen aus dem Register gestrichen werden können:

a) Personen, die einen Antrag stellen oder von Amts wegen;

b) Personen, die ihren Wohnsitz nicht mehr in der Region haben, die dem territorialen Wirkungsbereich der regionalen Berufskammer entspricht;

c) Personen, die in Folge einer Straftat, die ein Berufsverbot nach sich zieht, rechtskräftig verurteilt worden sind (Artikel 10 Absatz 1).

Die Löschung erfolgt nicht automatisch, sondern muss durch Beschluss des Regionalrats angeordnet werden und wird wirksam:

a) im Falle eines Antrages des Betroffenen ab dem Datum des Eingangs des Antrages;

b) im Falle eines Wohnsitzwechsels ab dem Datum des Wechsels; die regionale Berufskammer, die den umgezogenen Sozialassistenten aufnimmt, lässt die Eintragung ab dem Datum der Löschung aus dem Berufsalbum der betreffenden Region beginnen;

c) im Falle einer rechtskräftigen Verurteilung wegen einer Straftat, die ein Berufsverbot nach sich zieht, ab dem Tag, an dem das Urteil rechtskräftig wird, was entsprechend zu bescheinigen ist. Der Begriff „res judicata“ bezeichnet eine Verurteilung, die aufgrund des Zeitablaufs oder der Ausschöpfung aller Rechtsmittel nicht mehr angefochten werden kann.

Mit Rechtsakt Nr. 229 vom 24.10.19 hat der Rat der nationalen Berufskammer beschlossen, den 15. Dezember eines jeden Jahres als Frist festzulegen, bis zu der die Mitglieder gegebenenfalls beantragen können, aus dem regionalen Berufsalbum gestrichen zu werden und die Gebühr für das folgende Jahr nicht zu zahlen. Diese Entscheidung wurde gefasst, um den anschließenden Beschluss auf der letzten Sitzung des Rates im Dezember zu fassen, um die Berechnung der tatsächlichen Mitgliederzahl am Ende des Jahres zu erleichtern. Diese Anzahl bildet die Grundlage für die Berufskammern die Gebühren zu berechnen, die an die nationale Berufskammer für ihre Tätigkeit abgegeben werden muss.

Der Antrag kann per E-Mail oder PEC vorweggenommen werden, das Original muss jedoch im Sekretariat abgegeben werden (per Hand oder per Einschreiben).

Es wird darauf hingewiesen, dass es nicht möglich ist, einen Antrag auf Löschung einzureichen, wenn ein Disziplinarverfahren anhängig ist. Wird ein solcher Antrag gestellt, so wird er durch Beschluss des Rates abgelehnt und muss nach Abschluss des Disziplinarverfahrens erneut eingereicht werden.

Die Mitteilung über die Löschung wird dem Betroffenen per E-Mail zugestellt.

Die Löschung aus dem Berufsalbum untersagt die Ausübung des Berufs und die Führung des Titels eines Sozialarbeiters, auch wenn sie unentgeltlich erfolgt, sie kann nicht vor dem tatsächlichen Anspruch auf Löschung im Falle der Pensionierung eingereicht werden.

Auf Anweisung der nationalen Berufskammer und auf der Grundlage der geltenden Gesetze muss dem Antrag auf Löschung eine Stempelmarke in Höhe von € 16,00  beigefügt werden.

Umschreibung der Eintragung

Auf der Grundlage der Richtlinie Nr. 845/2000 des Nationalrates der Berufskammer der Sozialarbeiter wird im Folgenden das Verfahren für die Eintragung in eine andere regionale Berufskammer beschrieben.

Eine Umschreibung in das Berufsalbum in eine andere Region erfolgt auf Antrag des Betroffenen, sofern er seinen Wohnsitz oder seinen Arbeitsmittelpunkt in eine andere Region verlegt, die nicht dem Territorium seiner ursprünglichen Eintragung ins Berufsalbum entspricht.

Der Antrag auf Eintragung in ein Berufsalbum einer anderen Region ist auf normalem Papier zu stellen und muss eine Selbstauskunft über die persönlichen Daten und die Verlegung des bisherigen Wohnsitzes oder des neuen Berufssitzes enthalten. Auf Anweisung der nationalen Berufskammer und auf der Grundlage der geltenden Vorschriften muss dem Antrag auf Verlegung eine Steuermarke in Höhe von 16,00 € beigefügt werden.

Der Antrag kann vorab per E-Mail oder PEC (das Original muss jedoch weiterhin persönlich im Sekretariat abgegeben oder per Einschreiben versandt werden) an die Berufskammer gesandt werden, an die die Eintragung beantragt wird. Diese schickt ihrerseits eine Mitteilung an die Berufskammer der Herkunftsregion, dann muss die Genehmigung der Übertragung abwartet werden.

Anerkennung von im Ausland erworbenen Studientiteln

Im Ausland erworbene Abschlüsse müssen gemäß der Gesetzesverordnung Nr. 115 vom 27. Januar 1992 ein Anerkennungsverfahren durch das Justizministerium durchlaufen. Zu diesem Zweck ist beim Ministerium eine Konferenz der Dienste eingerichtet, die sich aus Vertretern der 28 reglementierten Professionen zusammensetzt.

Um die Einschreibung in das Berufsalbum beantragen zu können, wird er im Ausland erworbene Studientitel von der Konferenz der Dienste auf die Kongruenz in der Ausbildung geprüft. Wo es notwendig erscheint, muss der Bildungsweg mit kompensatorischen Maßnahmen ergänzt werden; das kann heißen, dass Praktika absolviert werden müssen, eine schriftliche oder mündliche Prüfung abgelegt werden muss, oder es müssen ergänzende Studien mit einer Abschlussarbeit gemacht werden. Weitere Informationen stehen auf der entsprechenden Webseite des Justizministeriums zur Verfügung.